Labor & Employment Law Blog Deutschland

Ein Blog über deutsches & amerikanisches Arbeitsrecht

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Gastbeitrag: Freiberufler und Recht – Freelancer und ihre Pflichten

19. April 2012 · Kommentare deaktiviert

In diesem Artikel geht es um die rechtliche Lage von Freiberuflern und wie die Plattform “Twago” mit dem – teils komplizierten – Rechtssystem verfährt.

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“Coaching” im Betrieb: Top oder Flop?

24. März 2011 · Kommentare deaktiviert

Immer wieder bekommt man aus den USA vom sogenannten “Coaching” zu hören, einer speziellen Methode mit der man fokussiert einen Betriebsrat erfolgreich coachen kann. Ziel beim Coaching ist es, dass sich vor allem alt eingessesene Mitglieder und völlig neue Mitglieder untereinander besser verstehen und kommunizieren und somit zu einem starken Team herangeführt werden.
Im allgemeinen lässt sich Coaching auf herkömmliche Beratungspraktiken zurückführen. In der Regel steht das Problem am Anfang und bei der Coachingberatung wird schlicht und einfach versucht das – hauptsächlich berufliche – Problem zu lösen oder bestimmte Sachverhalte zu klären.

Damit lassen sich Neumitglieder und »alte Hasen« im Gremium zu einem schlagkräftigen Team zusammenführen. Mit intensiven Motivationstrainings, die u.a. auch von vielen Trainern im Sport angewendet werden – kann auf diese Weise auch ein Betriebsrat gecoachet werden und mit den richtigen Mitteln zu einer starken Instanz des Unternehmens werden und dadurch zu einer starken Interessenvertretung für die Arbeitnehmer.

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Die Pflichten der Arbeitgeber und die 6 grundlegenden Ziele des Arbeitnehmerschutzes in den USA

23. März 2011 · Kommentare deaktiviert

Der Grundsatz des Arbeitnehmerschutzes in den USA ist es, dass der Arbeitgeber für Schadensersatz – z.B. in Form von Lohnersatzleistungen – belangt werden kann oder Kosten für notwendige Krankenhausaufenthalte, Krankheitskosten oder operative Eingriffe von diesem erstattet werden, wenn die zu behandelnden Verletzungen, Krankheiten oder sogar auch ein Todesfall, nachweislich durch die Beschäftigung entstanden sind. Im Gegenzug dazu haben Mitarbeiter aber nicht das Recht, ihren Arbeitgeber für Schäden die durch die Beschäftigung bzw. während der Arbeit entsanden sind gerichtlich zu verklagen.

Jeder der 50 US Bundesstaaten hat sein eigenes Recht für Arbeitnehmer-Entschädigungsansprüche. Darüber hinaus gibt es zusätzlich die Gesetzte des “District of Columbia Workers”, das “Compensation Act” Gesetz, “the Federal Employee’s Compensation Act”, und das “Longshoremen’s and Harbor Workers’ Compensation Act”.
Alle Arbeitgeber sollten sich im Vorfeld genauestens über die Arbeitnehmerschutzgesetze ihrer Branche informieren und die folbgenden 6 Ziele des Arbeitnehmerschutzes beachten:

1. Klare Angaben über Zeitpunkt und Höhe von Zahlungen für medizinische Leistungen oder Leistungen an Angehörige, bei Unfällen die während der Arbeitszeit entstehen können.
2. Planen Sie Kosten ein, die sich aus möglicherweise langen Gerichtsverhandlungen entstehen können, bei der Sie wegen einer Personal-Klage auf Schadensersatz oder Körperverletzung verklagt werden.
3. Öffentliche oder private Hilfsorganisationen können mit finanziellen Zuschüssen hohe Kosten von Arbeitsunfällen oder Vorfällen helfen.
4. Reduzieren hohe Anwaltskosten oder Kosten für Zeugen und verzichten Sie auf zeitaufwändige Appelle.
5. Stellen Sie sicher, dass Sie höchste Prioritäten auf die Punkte Arbeitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz legen.
6. Fördern sie Studien, die sich mit Klärungen von Unfallursachen beschäftigen, anstatt Fehler zu vertuschen. Dadurch können Gefahren am Arbeitsplatz oder auch im Vorfeld vermeidbare Unfälle erkannt werden und menschliches Leid gelindert werden.

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Was Arbeitgeber über Fair Credit Reporting wissen sollten…

23. März 2011 · Kommentare deaktiviert

Fair Credit Reporting Act (FCRA) bietet Mitarbeitern bestimmte Rechte in Bezug auf Bonitätsprüfung die generell mit Hilfen von “Background Checks” über Dritte durchgeführt werden. Die FCRA regelt auch die Veröffentlichung von “Consumer Reports” – also Verbraucherinformationen, die unter anderem Informationen über die Adresse, die Kreditwürdigkeit, den Charakter, den allgemeinen Ruf oder persönliche Eigenschaften beziehungsweise der Lebensweise enthalten. Die Federal Trade Commission hat einen ausgezeichneten Artikel verfasst, der zusammenfasst, was  genau Consumer Reports sind und was Arbeitgeber darüber wissen sollten. Um den englischen Artikel zu lesen, hier klicken!

Arbeitgeber erkennen oft nicht, dass FCRA im Kontext für die Arbeitnehmer da ist, und vor allem Angelgenheiten mit kriminellen Hintergrund, bzw. Untersuchungsberichte und Bonitätsfälle in der Regel in den Anwendungsbereich des FCRA fallen.

Die FCRA verpflichtet die Arbeitgeber bestimmte Reports / Berichte zu erstellen, welche den Arbeitnehmern dazu dienen sollen, dass diese im Vorfeld über bestimmte Benachteiligungen oder Konsequenzen aus derartigen Angelegenheiten hingewiesen werden. Es gibt jedoch bestimmte Ausnahmen bei denen die Offenlegungspflichten nicht greifen, die betrifft beispielsweise ein Fehlverhalten eines Mitarbeiters, das gegen die lokalen Gesetzte von Bund & Ländern oder bereits anderweitig schriftlich festgehaltene Arbeitgeberpolitik verstößt.

Die Yale University hat eine Webseite ins Leben (der Bericht ist auch als PDF downloadbar) gerufen, die die spezifischen Ansprüche und Aufgabenbereiche aus der Fair Credit Reporting Act skizziert und auch diskutiert. Obwohl diese Website ursprünglich für Mitarbeiter veröffentlicht wurde, ist diese ebenso aus der Sicht des Arbeitgebers sehr informativ und lesenswert. Hier gehts zum PDF…

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